Baby im Museum – Teil 8 – Uhrenmuseum Wien

Nachdem unsere Zwillinge von der Pendeluhr (genannt Tick-Tack) ihrer Großeltern von klein auf fasziniert waren, war klar wohin uns unser nächster Ausflug führen musste – in das Uhrenmuseum am Schulhof im ersten Wiener Gemeindebezirk. Eines gleich vorweg – der Zugang zum Museum ist über eine Stufe zu erreichen, durch die Tür kamen wir auch mit dem Zwillingskinderwagen, allerdings können die Ausstellungsräume nur über relativ schmale Wendeltreppen erreicht werden.

Dies war auch der Grund, warum wir uns für den Besuch dieses Museums Zeit gelassen haben, da die Kleinkinder bereits stand-, geh- und treppenfest (wobei wir die Kinder die Treppen hinauf und herunter getragen haben) sein sollten. Mit einem Kind ist der Besuch leichter, als mit Zwillingen, daher waren wir diesmal zu zweit unterwegs.

Ich selbst war als Wiener Kindergartenkind und später auch mit meinen Omas immer wieder im Uhrenmuseum, das mich jedes Mal selbst aufs Neueste fesselte. Daher war ich schon so gespannt, wie meine Kinder auf die vielen heiß geliebten „Tick-Tacks“ reagierten. Nach einer außerordentlichen freundlichen Begrüßung bei der Kassa, stellten wir den Kinderwagen ab, die Kinder aus und das Abenteuer Uhrenmuseum begann. Das Museum erstreckt sich über 3 Stockwerke und zeigt die 3.000 Stücke umfassende Sammlung des Wien Museums vom 15. Jahrhundert bis heute.

Auf der Homepage des Uhrenmuseums ist folgender Satz (der uns letztlich auch „anlockte“) zu lesen:

„Zu jeder vollen Stunde erfüllt das Schlagen, Läuten und Spielen der zahlreichen in Gang gehaltenen Uhren die drei Stockwerke. Sie dokumentieren die Zeitmessung und Uhrentechnik vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart.“

Als wir im Museum waren, war allerdings nur eine einzige Uhr in Betrieb, alle anderen standen still. Es war auch zur vollen Stunde nichts zuhören und wer einmal mit Kleinkindern unterwegs war, die sofort eine tickende Uhr sehen wollen, der weiß wie verzweifelt man dann auf der Suche nach einer solchen ist. Auf den Fotos erkennt man auch, dass die Uhren auch jeweils eine andere Uhrzeit hatten, wenn also alle zur vollen Stunde schlagen sollen, dann sollten diese auch die gleiche Uhrzeit haben. Die Reaktion der beiden war somit eher gemischter Natur (zwischen – „Sofort Tick-Tack-Haben-Will“, Staunen und beeindruckt sein angesichts vieler Uhren). Da die Uhren auch nicht in Betrieb waren, bewegte sich auch nichts bzw. war auch nichts zu hören. Somit war es für die Kinder etwas irritierend, da sie ihre Pendeluhr nur in Betrieb kennen und nicht verstanden, warum diese vielen Uhren nicht funktionierten.

Trotz alledem war es ein schöner, wenn auch relativ kurzer Besuch des Uhrenmuseums. Wir kommen bestimmt wieder, nur werden wir uns das nächste Mal vorher informieren, ob die Uhren diesmal wirklich in Betrieb sind oder nicht.

Facts:

Homepage des Uhrenmuseums -> Link

Adresse & Kontakt

1010 Wien, Schulhof 2
T: +43 (0)1 533 22 65

Eintrittspreise

Der Eintritt ist für Kinder unter 19 Jahren frei, der reguläre Preis für Erwachsene beträgt € 6,-, der ermäßigte € 4,-.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag & Feiertag, 10 bis 18 Uhr
24.12. und 31.12.: 10 bis 14 Uhr
Geschlossen: 1.1., 1.5. und 25.12.

Katalog

Highlights auf dem Wiener Uhrenmuseum -> Link

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