Coffee 2 go… with Skirl

Daydreaming / Nordbrücke / 2016 © Skirl

Ich bin etwas früh dran und eigentlich hatte ich versprochen zwei Coffee to go mitzubringen, allerdings ist Sonntag und der Kaffeeladen hat geschlossen. Gleich treffe ich am Donaukanal den Streetart-Künstler Skirl. Zum Glück spielt das Wetter mit, die Sonne scheint und wir verzeichnen frühlingshafte Temperaturen.

Er kommt etwas verspätet. Als ich ihn erblicke, gehe ich auf ihn zu, stelle mich vor und trauere um den Kaffee. Natürlich habe ich keine Ahnung wie er aussieht… Das ist bei Streetart-Künstlern so. Allerdings darf ich seine Beine fotografieren als Beweis unseres Treffens.

Skirl (33)

Skirl erzählt mir, dass er lieber im Winter arbeitet, es ist zwar kalt, doch im Sommer sind viel mehr Sprayer unterwegs. Er schätzt ca. 25-28 vs. 3 im Winter. Vieles überdauert kaum ein Jahr. Einerseits spielen die Wetterbedingungen (Niederschläge, usw.), andererseits Übermalungen der vorhandenen Werke eine große Rolle. „Ich habe davon gehört, dass der Donaukanal gereinigt werden soll“, d.h. dass alle Bilder und Graffitis entfernt werden sollen.

Ich denke, das ist so eine

politische Geschichte-
kommt drauf an, wer grad an der Macht ist.

Der Donaukanal bietet sich jedoch sehr gut an. Er geht davon aus, dass wenn es den Kanal nicht gäbe, sich die Szene in die Stadt verlagern könnte. „Das möchte niemand! So zentral und groß wie der Donaukanal – das hat keine Stadt auf der Welt.“ Ich persönlich kann mir den Kanal ohne die vielen Bilder und Graffitis nicht vorstellen, gebe ich zu. Skirl wird oft von Spaziergängern oder Touristen angesprochen. Ihnen gefällt der bunte Kanal, denn er hört ausschließlich Positives.

Wie wird der Kanal aufgeteilt?

„Gar nicht“, sagt er. Dort, wo Platz ist, kann etwas entstehen. Manchmal wird nicht nur in der Nacht etwas verändert oder zerstört. „Es gibt immer wieder Streitereien, man weiß es nicht zu schätzen. Ich möchte mich da gar nicht rausnehmen.“ Sicherlich ist man enttäuscht oder wütend, wenn neu entstandene Bilder verändert oder übermalt werden, doch Zerstörung bringt stets auch etwas Neues mit sich. „Nicht alles ist gut, aber alles hat seine Berechtigung.“

Wie lang machst du das schon?

„Bald zehn Jahre.“ Ungefähr 2006/07 hat Skirl seine ersten Sprühdosenbilder gemacht. Anfangs noch Graffiti, später dann Streetart. „Der Übergang war fließend.“ Er erzählt mir, dass er eigentlich schon immer gern gezeichnet und gemalt hat. Seine Mutter hat ihn stets dabei unterstützt. Sie fand alles gut, was er produziert hatte. Er musste lernen, dass oftmals „Liebe aus ihr spricht oder ich war selber der Meinung, dass es (das Bild) gut ist, aber beide Versionen haben mich immer dazu verleitet noch mal mich hinzusetzen, es noch mal zu versuchen und weiterzumachen.“

Trios Matamoros / 2015 © Skirl
Trios Matamoros / 2015 © Skirl

In der Schule sagten ihm seine Mitschüler, dass er gut zeichnen kann. „Ich habe eigentlich immer schon mein Ego dadurch aufgeblasen oder mich dadurch gut gefühlt und das hat vermutlich dazu geführt, dass ich nie aufgehört habe zu zeichnen.“ Er hat nie seine Passion verloren. „Die meisten Leute sagen ja: ich zeichne wie ein Kleinkind. Diesen Spruch hört man oft, weil man als Kind aufgehört hat zu üben“, führt er fort. Er hat seine Faszination nicht verloren, zudem noch Anerkennung aus seinem Umfeld bekommen, was ihn ermutigt hat weiterzumachen.

Das gibt Glücksgefühle!

Wenn man aufrichtig und ehrlich gelobt wird, besteht die Gefahr süchtig danach zu werden, erklärt er mir. Bei Graffiti und Streetart steht man in der Öffentlichkeit. Die Werke sind präsent. „Das ist meine persönliche Meinung und viele Leute würden mir vielleicht widersprechen, aber ich glaube, jeder, der hier draußen malt und grad eben auch am Donaukanal, wo so viel Publikum ist, ist eigentlich ein Egomensch“, sagt er lächelnd. Weitere Bestätigung findet man auch in den sozialen Medien, wie Facebook oder Instagram.

Machst du das oft?

„Ja, schon! Ich sitze am Abend zu Hause auf der Couch und schau nach, ob irgendwer meine Bilder hochladet“, gibt er sofort zu. Wenn er dann welche findet, freut er sich natürlich darüber.

Ohne Titel / Donaukanal / 2015 © Skirl
Ohne Titel / Donaukanal / 2015 © Skirl

Meistens ist Skirl mit den Öffis oder dem Fahrrad unterwegs. Es gibt auch in der Wiener Umgebung, also außerhalb der Stadt, Möglichkeiten zum Sprayen. Er benennt die Nordbrücke oder 3 legale Wände am Donaukanal, den Esterhazypark, Yppenplatz usw., wo man legal sprayen darf. Alle anderen Orte verschweigt er mir gekonnt.

Skirl ist in Floridsdorf aufgewachsen, mittlerweile wohnt er in der City. „Relativ rough“, fügt er lächelnd hinzu. Heute betrachtet er Floridsdorf aus einem anderen Blickwinkel. Seine kleinen Brüder sind mittlerweile in dem Alter, dass sie von dort weg wollen. „Ich sehe schon, dass das alles noch immer so ist.“ „Es hat sich nichts verändert“, sage ich. „Nicht viel, nein.“

Skirl (17)
© Skirl 2014

Nach einer kurzen Pause, frage ich, wie alt er ist. „26, ich bin ein 90er Baujahr.“ Ich muss grinsen – Baujahr… „Hättest du mich älter geschätzt“, möchte er wissen. „Plus minus 1-2 Jahre, also nein, nicht wirklich.“ Es kommen Leute vorbei, die sich die Werke ansehen. „Jetzt weiß ich, was du mit der Ego-Geschichte meinst“, sage ich. „Ja, die Leute bleiben stehen und quatschen mit dir darüber und sagen auch, dass sie das super finden. Touristen wollen die Dose halten und machen ein Foto mit dir.“

Enzo 3 / Altes AKH / 2016 © Skirl
Enzo 3 / Altes AKH / 2016 © Skirl

„Ich hab letztens auf Facebook gesehen, du hast einen Enzi bemalt. Was ist das genau?“ „Das ist eine Computeranimation. Am 13. Mai ist Enzi-Day im alten AKH und im Zuge dessen bemalen wir mit Studenten zusammen die Enzis und gestalten auch alleine welche.“ Karus von Rotkäppchen & Goliath, Perkup oder Neus von Spraycity.at sind auch dabei. Die fertigen Enzis kann man nun im alten AKH besichtigen.

Ich arbeite immer freestyle.

Früher hat Skirl eher technisch gemalt, heute entstehen seine Werke. Wenn er die Spühdose ansetzt, ist ihm das Resultat noch nicht bekannt. Es entwickelt sich, eine Linie führt zur Nächsten. „Ich habe keine Skizze oder Idee wenn ich anfange.“ Er legt quasi direkt los.

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Mint Green / Donaukanal / 2016 © Skirl

Bei diesem Bild arbeitete er zunächst mit einer dicken Düse die Flächen in hellgrüner Farbe aus. Anschließend fügte er die Strichlinien mit einer kleinen Düse hinzu. Die Strichlinien begleiten ihn seit ungefähr eineinhalb Jahren. „Früher war ich viel Comic-hafter.“ Die älteren Werke schaue ich mir später von zu Hause an, nehme ich mir vor. Mittlerweile prägen aber die Strichlinien seinen Stil, man kann sogar von einer Handschrift sprechen. Wie sich die (aus meiner Sicht interpretierten) Naturmotive, wie Wurzeln o.Ä. kreieren, kann er mir nicht sagen. „Ich mache es einfach und dann schau ich, was daraus entsteht. Es ist auch jedes Mal ein Experiment.“

Ohne Titel / Längenfeldgasse Skatepark / 2016 © Skirl
Ohne Titel / Längenfeldgasse Skatepark / 2016 © Skirl

Hast du Schwierigkeiten mit den „Behörden“ o.Ä.?

„Das war ich nicht“, sagt er. Man muss auf frischer Tat ertappt werden, wenn man mal in einer nicht genehmigten Zone arbeitet. Ein stilistischer Vergleich ist juristisch ungültig. „Man kann auch den Stil von anderen kopieren“, fügt er hinzu. Kopieren würde ich zum Handwerk zählen, da man hierfür hauptsächlich gute, künstlerische Fertigkeiten benötigt. Skirl sieht das ähnlich:

Wenn man Sachen macht, die jemand anderer von einem möchte, dann ist man ein Handwerker. Wenn Leute einem viel Geld geben für etwas, das man sowieso machen wollte, dann ist man ein Künstler.

© Oxymoron
© Oxymoron

Skirl hat einen Verein mitbegründet, zu dem auch eine Galerie gehört: Oxymoron Galerie in der Burggasse 98, 1070 Wien. „Jeder, der uns kontaktiert, und uns die Sachen zusagen, kann bei uns ausgestellt werden.“ Das Team besteht aus drei Entscheidungsträgern, entschieden wird schlussendlich gemeinsam. Sie haben keinen Fokus auf ein bestimmtes Medium gerichtet, sondern sind offen für Neues und Kreatives.

Man ist ständig im Austausch mit anderen.

Vor allem Streetart-Künstler sind viel gemeinsam unterwegs und arbeiten auch gelegentlich miteinander. Sie diskutieren ihre Werke untereinander und können sich so weiterentwickeln. In der Graffiti-Szene kennt man sich… Viele Auftragswerke werden sogar untereinander auch aufgeteilt.

Wovon lebst du?

Unity / City & Country Club Wienerberg / 2016 © Paul Türk
Unity / City & Country Club Wienerberg /
2016 © Paul Türk

„Hauptsächlich vom Malen.“ Hin und wieder nimmt Skirl auch Aufträge an. Er benennt beispielsweise Bilder in privaten Wohnräumen. „Früher habe ich Schablonenporträts im Banksy-Style gemacht. […] Man nimmt ein Foto, reduziert es auf wenige Formen, schneidet es aus… auf schönem, bunten Hintergrund… Das ist eben genau der Punkt: das ist Handwerk.“

Oftmals bestellen auch Firmen ihr Logo für den Empfangsbereich des Unternehmens. „Im Graffitistil, sagen sie meistens. Damit meinen sie, sie wollen schwarze Umrandungen und weiße Highlights, also Glanzeffekte, vielleicht auch noch Blockschatten oder so.“ Ich muss lachen. Wir gehen weiter und spazieren den Donaukanal entlang. Wir setzen uns in das Open-Air-Café und trinken einen Spritzer gegen den Durst. Auf der Wand hinter der Bar ist ein Werk in Kooperation mit Ruin zu sehen. Es zeigt ein Schiff von Ruin. Wieder kommen die Wurzel- und Naturmotive von Skirl zum Vorschein.

Ruin & Skirl / Donaukanal / 2016 © Skirl
Ruin & Skirl / Donaukanal / 2016 © Herbalizer

Skirl dokumentiert seine Werke. Er fotografiert sie und stellt sie auf seine Homepage oder auf soziale Netzwerke. Dabei spielen die Lichtverhältnisse eine wichtige Rolle. Das Bild sollte nämlich nicht durch störende Schatten beeinträchtigt werden. „Dann fährt man schonmal auch um 7h in der Früh mit dem Fahrrad am nächsten Tag hin und macht ein Foto.“ Wenn er sich aber entscheidet am kommenden Tag ein Foto zu machen, muss er bereits mit Übermalungen zu rechnen.

Jede Stunde ist gefährlich.

Ich gebe zu, mich erinnert die Vergänglichkeit des Werkes an ostasiatische Mandalas, welche die Vergänglichkeit des Lebens symbolisieren. „Aber sie wissen es vorher. Der Unterschied zu Streetart ist: hier, wenn man etwas macht, das könnte auch drei Jahre stehen. Manchmal ist es so“, erwidert Skirl. Mit der Ungewissheit muss man dennoch leben lernen. „Bist du sauer oder enttäuscht, wenn etwas zerstört ist?“, möchte ich wissen. „Ja, schon. Das kann ich nicht leugnen“, antwortet er mit nachdenklicher Stimme. Besonders ärgerlich ist es bei neueren Kunstwerken. „Auch wenn es lang gestanden ist, ärgerst du dich trotzdem….

…Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt.

Über das Internet oder durch eine Nachricht wird ihm auch öfters mitgeteilt, welches Werk übermalt/beschmiert worden ist. „Dann überlegt man sich dahinzufahren und es zu reparieren…aber es geht letztendlich darum was man macht und nicht was man behält.“ Schön gesagt, denke ich mir.

250 Jahre Prater / Wien Museum / 2016 © Jovan Sertič
250 Jahre Prater / Wien Museum / 2016 © Jovan Sertič

„Wie läuft es mit den Aufträgen?“, möchte ich wissen. „Gut“, sagt Skirl lachend. „Das meine ich nicht, wie kommen sie zu dir? Über das Internet?“ „40 % Internet, 40 % Mundpropaganda oder ähnliche Sachen und 20 % direkt beim Sprayen, z.B. am Donaukanal, weil sie mich arbeiten sehen und dann nach der Visitenkarte fragen“, erklärt er mir. Er zückt eine Visitenkarte von der Galerie und eine von ihm aus seiner Brieftasche und gibt sie mir. Seine ist sehr schlicht, auffallend ist der Tiefdruck. Lucie und Skirl steht drauf. „Lucie ist meine Freundin“, sagt er stolz.

Ihr macht das zusammen?

„Nein. Lucie macht alles, so dass ich mich doppelt so viel auf meine Kunst konzentrieren kann. Lucie kocht. Lucie wascht. Lucie unterstützt mich. Lucie gibt mir Tipps. Lucie sagt: komm, mach weiter. Lucie gibt mir Kraft. Ganz viel Kraft.“ „Ohne Lucie wird das nix!“, stelle ich fest. „Auf keinen Fall so schön und auf keinen Fall so viel!“, entgegnet Skirl. Man sagt ja, hinter einem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Das ist Lucie. „Ich bin ein visuell orientierter Mensch“, ergänzt er. Schreiben und Bürokram liegen ihm nicht.

Ohne Titel/ 2015 © Skirl
Ohne Titel/ 2015 © Skirl

Veränderst du manchmal noch nachträglich das Bild?

„Wenn du das zu Hause hättest und jederzeit noch etwas ändern könntest, würdest du es dir ganz anders anschauen und vielleicht überlegen, was du noch ändern kannst. […] Wenn ich die Farben in meinen Rucksack einpacke, schließe ich schon mit dem Werk ab.“ Letztendlich ist das Foto als Dokumentation des Kunstwerkes das Endprodukt. Bisher hat er die Fotografien noch nicht verkauft, sie dienen ihm lediglich zu Repräsentationszwecken. Ich schlage eine Ausstellung zum Thema Streetart vor, in der man die Werke im öffentlichen Raum analog fotografiert und ausstellt. Preislich kann ich mir ein Original im Wohnzimmer an der Wand wahrscheinlich noch nicht leisten. Ich frage nach der preislichen Orientierung, aber Skirl umgeht der Frage mit einem breiten Grinsen. Wir fahren mit der U4 zur Kettenbrückengasse.

Sliced Swordfish / Falcostiege / 2016
Sliced Swordfish / Falcostiege / 2016

Skirl (8)

In der U-Bahn tratschen wir wie Kleinkinder über Gott und die Welt. Skirl arbeitet sehr intuitiv und meditativ. Seine Arbeit ist ein Prozess. Von Skizzen hält er nicht viel. „Die Linien, Strich für Strich von der Skizze genau abzumalen, das ist für mich eine Quälerei. Das wird bei mir nur so, weil ich spontan bin.“ Skirl erzählt mir, dass sich seine Skizzen – wenn welche erfordert werden – stilistisch von dem Kunstwerk unterscheiden. Die Zeichnungen weichen somit vom Original stark ab, sodass sich der Auftraggeber meist das Resultat gar nicht vorstellen kann.

Skirl

Er lädt mich zu sich nach Hause ein. Skirl warnt mich: „Der Lift ist so groß, wie ein Kühlschrank.“ Im Haus angekommen, stelle ich fest, dass ein Kühlschrank größer ist. Vor Ort erwartet mich eine Kiste mit sortierten Stiften auf dem Sofa. Allzeit bereit!, denke ich mir. Die Wohnung ist sehr großräumig und schlicht eingerichtet. Ich entdecke viele Pflanzen, Palmen und sein Haustier, eine kleine Echse. Skirl erlaubt mir zu fotografieren. Seine Arbeitsecke finde ich besonders spannend. Es verblüfft mich, dass sie recht ordentlich ist. „Ich muss zugeben, dass ich mir das nicht gedacht hätte“, sage ich verblüfft. Er lacht.

Skirl (5)

Eigentlich hätte ich ihn als „leicht chaotisch“ eingestuft. Vergesse ich hierbei vielleicht den positiven Einfluss Lucies? Aber auch seine Werke in den privaten Räumlichkeiten stehen im Kontrast zu seinem Schaffen im öffentlichen Raum. Besonders beeindruckt bin ich von der Leinwand, die einen Teich im Wald zeigt. Skirl bezeichnet es als: morbider Jugendstil.

Im Arbeitszimmer sind mehrere Leinwände an die Wand gelehnt. Ein sehr detailreiches Bild im Skirl-Strichlinien-Style fällt auf. „Das hätte ich gern“, sage ich. Er grinst und verrät mir, dass er es um 5000 € verkaufen würde. „Das ist ein magischer Wert, darunter sicherlich nicht“, denn schließlich hat er für diesen Detailreichtum sehr lang benötigt.

Ziemlich genau sechzig Stunden.

Er möchte wissen, ob ich noch Fragen habe… „Ähhh, eigentlich nicht. Bin grad ziemlich baff“, antworte ich. Freundlicherweise bietet mir Skirl an, abschließend einen Kaffee trinken zu gehen. Die Freude scheint mir ins Gesicht geschrieben. Wir gehen also auf die Mariahilferstraße, setzen uns in den Gastgarten eines Cafés, bestellen einen Latte Macchiato und plappern weiter. Mittlerweile schneiden wir intensivere Themen an. Skirl fragt auch viel, er wird immer gesprächiger. Zwar wirkt er nach außen hin sehr ruhig oder gelassen und obwohl ihn stets ein gewisser Hauch von Melancholie um die Augenwinkel umgibt, scheint er innen sehr bunt zu sein. Er sagte zu Beginn, dass man oft in Kindesjahren aufhört zu zeichnen. Ich denke, dass man aufgehört hat der Phantasie ihren freien Lauf zu lassen. Und das sind seine Werke: phantasievoll.

Skirl (3)

Das Gespräch wurde am 08.05.2016 geführt. Vielen lieben Dank an Skirl.

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