Auf meinem Blog – cultural-heritage.de – beschäftige ich mich mit den Themen Kulturgüterschutz und Provenienzforschung, also mit der Frage nach Herkunft und Verbleib von Kunstwerken, die in der NS-Zeit geraubt wurden. Ein internationales Thema, aber stets auch mit einem Bezug zur Stadt Wiesbaden, da diese in der direkten Nachkriegszeit eine spannende Rolle gespielt hatte, als die Amerikaner im Museumsgebäude einen Central Collecting Point für die aufgefundenen Kunstwerke einrichteten.

Die documenta 13 eröffnete am 9.6.2012 und hatte bis zum 16.9. 2012 ihre Pforten geöffnet. Anfang Juli besuchten wir nach der Biennale in Berlin einige Tage Kassel und waren restlos begeistert.

Gut zu Fuß sollte man allerdings sein, da die documenta ihre Stationen weit über die Stadt verteilt hat. Neben dem Fridericianum, dem Ottoneum, der documenta-Halle, dem Hauptbahnhof, der Orangerie, der Karlsaue uvm. in Kassel sind aber auch Kabul-Bamiyan in Afghanistan, Banff und Alexandria-Kairo in Ägypten Orte der documenta.