Paris: na klar. Wunderschön, immer wieder viel zu sehen, eine unerschöpfliche Vielfalt von Museen und Ausstellungen. Ich fahre regelmäßig hin, seit jeher, mal allein, mal mit Mann oder Freundin. Und in den letzten Jahren ganz besonders gern mit meinen Töchtern.

Nachdem unsere Zwillinge von der Pendeluhr (genannt Tick-Tack) ihrer Großeltern von klein auf fasziniert waren, war klar wohin uns unser nächster Ausflug führen musste – in das Uhrenmuseum am Schulhof im ersten Wiener Gemeindebezirk. Eines gleich vorweg – der Zugang zum Museum ist über eine Stufe zu erreichen, durch die Tür kamen wir auch mit dem Zwillingskinderwagen, allerdings können die Ausstellungsräume nur über relativ schmale Wendeltreppen erreicht werden.

Das Museum, das wir vorstellen möchten, haben wir selbst nicht besucht. Catrin von MoM4MoM, eine herrliche Webseite für Mamis, hat am 5.2. eine so tolle Schilderung von ihrem Besuch im ZOOM Kindermuseum auf ihrer Webseite gebracht, dass wir diesen erfrischenden und authentischen Erfahrungsbericht unbedingt haben mussten. Erfreulicherweise hat sie uns erlaubt, ihren Text zu verwenden. Vielen lieben Dank dafür !!! Hier folgt ihr Text, der zuerst auf ihrer Webseite erschienen ist. Viel Spaß beim Lesen !

Zoom Kindermuseum

Am Dienstag war ich das erste Mal mit Lucian im Zoom. Dank einer lieben Freundin, die schon im November die Tickets – die spinnen ja eigentlich – reserviert hat. Für den “Ozean”. Dieser Bereich ist für Kinder von 8 Monaten bis 6 Jahren. Ich bin daher schon zu alt. Ich bin zwar ein großer Freund und Befürworter von Planung und Ordnung, aber das ist nicht meins.

Da die Ausstellung „ICH BIN ICH – Mira Lobe und Susi Weigel“ erst am 6.11.2014 im Wien Museum beginnt, können wir mit einem persönlichen Erfahrungsbericht noch nicht aufwarten. Trotzdem möchten wir auf die seit langem erwartete Ausstellung gerne hinweisen.

Vielen (heutigen) Eltern sind sicherlich die Bücher von Mira Lobe und Susi Weigel ein Begriff – Das kleine „Ich bin ich“, „Die Omama im Apfelbaum“, „Bimbulli“. Bücher, die ich selbst in meiner Kindheit ständig vorgelesen bekam, später selbst las, sogar die Figuren mit meiner Mutter nähte und mittlerweile selbst vorlese. Als Kunsthistorikerin stellte sich mir daher die Frage, wie kann man Kinderbücher in eine Ausstellung verwandeln ? Wie baut man dies auf, was gibt es zu sehen ? Der Pressetext des Wien Museums verspricht einiges und macht mich mittlerweile sehr neugierig auf die Ausstellung: