Die Austria Auction Company gibt es zwar schon länger, bietet aber erstmalig eine Versteigerung mit ausschließlich zeitgenössischer Kunst an. Wir konnten uns vorab in den Räumlichkeiten im Palais Breuner umsehen und die Atmosphäre der Vorbereitungen zur Auktion, die Spannung, die Aufregung und die Vorfreude auf die erste Auktion des Teams miterleben.

„Kunst ist für alle Menschen da – Jeder ist herzlich willkommen!“

Ein Satz, den man auf der Website des Kunstmuseums Waldviertel zu lesen bekommt. Ein Satz, der so einige Zweifel aufwirft. Wie soll das denn gehen? Ja, dass jeder herzlich willkommen ist, gut, das kann man sich ja noch vorstellen. Aber dass Kunst für alle Menschen da ist? Da fallen mir als Kunsthistorikerin natürlich gleich ein paar „Aber“ ein. Das liegt doch am Preis, an der Zugänglichkeit, am Backgroundwissen. Beispielsweise. Kunst hat ja durchaus etwas Exklusives.

Nachdem ich Dank meines verehrten Professors HR Manfred Koller die Technische Kunstgeschichte zu meinen Forschungsgebieten und besonderen Steckenpferden zählen darf, war ich umso erfreuter im Prestel Verlag ein Buch zu entdecken, das bereits Kindern einen wichtigen Aspekt der Technischen Kunstgeschichte näher bringt: die Farben und die dazu gehörigen Pigmente.

Verhüllt wurden religiöse Werke, wie zB Ikonen, die bei Prozessionen ver- bzw. enthüllt wurden und dann wie eine Majestät auftraten, aber auch religiöse Skulpturen, Madonnen mit dem Jesuskind wurden verhüllt.[1]Welche Arten der Gemälde wurden verhüllt ? Neben religiösen Motiven, Familien- und klassischen Portraits, „wertvolle“ Bilder, Aktbilder aber auch Bilder, die den Betrachter erschrecken konnten bzw. könnten. Je nach Art des Gemäldes, sei es nun eine Madonna, ein Portrait eines Herrschers oder ein wunderschönes, nacktes Mädchen, eröffnet sich jeweils ein anderer Sinn und Zweck der Verhüllung.