Am 20.05.2016 erschien die zweite Ausgabe der NEUEN kunstwissenschaftlichen forschungen. Das Themenheft widmet sich der Wiener Schule. Den zweiten Schwerpunkt der Nummer bildet die Performance. Im Artist’s Feature wird die österreichische Künstlerin Deborah Sengl porträtiert.

Nachdem ich Dank meines verehrten Professors HR Manfred Koller die Technische Kunstgeschichte zu meinen Forschungsgebieten und besonderen Steckenpferden zählen darf, war ich umso erfreuter im Prestel Verlag ein Buch zu entdecken, das bereits Kindern einen wichtigen Aspekt der Technischen Kunstgeschichte näher bringt: die Farben und die dazu gehörigen Pigmente.

Kunst ist ein Kulturgut und Museen tragen eine enorme Verantwortung für die österreichische Kunst- und Kulturlandschaft. Es gibt Bundesmuseen, Private Museen, Ausstellungen, in denen Private Sammlungen gezeigt werden, die sonst eher selten an die Öffentlichkeit geraten, etc. Allerdings glaube ich, dass zwischen allgemeinen Ausstellungsinformationen (Biografie, Zitate, Fotos, etc.) und „Kunst-Aufklärung“ (wie ist das Bild aufgebaut, was will uns diese Kunst sagen, womit steht sie in Zusammenhang, etc.) doch unterschieden werden sollte.

Die Diskussion zu dem in der Zeit von Wolfgang Ullrich erschienen Artikel „Stoppt die Banalisierung“ beinhaltet schon einige sehr, sehr gute Beiträge und entwickelt sich beinahe schon zu einer Blogparade zum Thema #Banalität im Kunstbereich. Angesichts der Vielzahl an Punkten, die mir diskussionswürdig erscheinen, werde ich dazu zwei Beiträge veröffentlichen. Der heutige bezieht vor allem auf den Artikel und die Kommentare, die auf diesen bezogen sind.