Salzburg als Stadt der traditions- und brauchtumsaffinen Anwohner, die niemals ohne Dirndl bzw. Lederhose das Haus verlassen, sich von Mozartkugeln und Salzburger Nockerl ernähren und mindestens einmal am Tag auf die Festung hinauf spazieren, dabei den Rainermarsch pfeifen und oben angekommen „Jeeedeeermaaannn!!!“ herunterrufen, Salzburg als Stadt der schönen und reichen Menschen, mit ihren bis oben hin zugeknöpften Hemden, die nur in Hauben- und Sternelokalen speisen, Champagner aus barocken Kristallgläsern schlürfen und dazu die Salzburger Nachrichten und NUR die Salzburger Nachrichten lesen, Salzburg als Stadt der Kenner der klassischen Musik die aber schon mal kurzzeitig vergessen ob Fidelio eine Oper oder eine italienische Käsesorte ist… so – oder so ähnlich ist es doch, nicht wahr!?

Wirtschaftskrise – Bankenkrise – Flüchtlingskrise – Finanzkrise – Umweltkrise – Europakrise – etc.

Wir sind von Krisen umgeben. Krise? Gibt es denn wirklich eine oder geht man mit dem Wort mittlerweile inflationär um? Wann hat sie angefangen? Und warum gibt es ständig welche? Augenblicklich findet im Kunstraum Niederösterreich die Ausstellung Crisis as Ideology?, kuratiert von Anamarija Batista, Dejan Kaludjerović und Karoline Radenković, statt.

Am Samstag, den 18. Juni 2016, geht ein wunderbares Festival zu Ende – das SOHO in Ottakring. Auf dem Gebiet von Sandleiten wird zum Sujet „In aller Munde. Schmackhafte und weniger schmackhafte Details zum Netzwerk Ernährung“ ausgestellt, diskutiert und beim Statdtmöbel Küchenskulptur zum gemeinsamen picknicken/chillen/verbleiben eingeladen. Gemeinschaftlich aufgebaut, wird es nun auch gemeinschaftlich abgebaut. Einzelteile davon können erworben und zu beispielsweise Hockern zusammengebaut werden – Kunst zum Mitnehmen.