Anett von Stadt­satz rief zur Blog­pa­rade zum Thema #RAUMGEFÜHL. Auf Leg­e­sartes haben wir uns am Montag dem Jus­tiz­palast am Schmer­ling­platz in Wien gewidmet, auf In-Arcadia-Ego möchte ich ein Gebäude vorstellen, das auch zu unserer Web­seite passen soll, den Michael­er­turm in Bratislava. Ein Gebäude, das für immer einen beson­deren Platz in meinem Herzen haben wird.

Wer am Wochenende noch nichts vorhat, dem ist die Ausstellung Gebete von Martin Jonáš aus der Sammlung von Ivan Melicherčík in der Klarrisinnenkirche in Bratislava ans Herz gelegt. In der bis zum 25. Februar andauernde Ausstellung, wird ein wunderbarer Kontrast zwischen dem gotischen Bau der Klarissinenkirche und der naiven Malerei des aus Kovačice (Vojvodina, Serbien) stammenden Malers geboten.

Mitten in der Bratislavaer Innenstadt, wurde 2012 die Privatgalerie Nedbalka geründet. Hinter einer unscheinbaren, frisch renovierten Fassade, in einer kleinen Nebengasse der Altstadt, unmittelbar benachbart mit der alten Markthalle, befindet sich ein überraschend frischer, inspirativer, moderner Ausstellungsraum, der der Malerei, der Grafik sowie der Skulptur ab dem Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart gewidmet ist.

St. Elisabeth Kirche in Bratislava – „Blaue Kirche“

Die wichtigsten Fakten:

  • Architekt: Ödön Lechner
  • Baustil: ungarischer Jugendstil (stilisierte, geschwungene, organische Formen)
  • Baujahr: 1909 – 1913
  • Besonderheit: Bänder mit blauem Majolikmosaik am Bau und Walmdach aus der Zsolnay Porzellanmanufaktur, ursprüngliche Farbe der Fassade nicht in Blau ausgeführt
  • der Heiligen Elisabeth von Ungarn geweiht