Nachdem wir im August eine gefühlte Ewigkeit an einem neuen Blogdesign gefeilt haben, im Oktober mit unserem Blog von einem Server zum anderen hin- und herzogen, war für uns eines klar – darüber müssen wir schreiben. In unserem ersten Teil möchten wir einige jener Plugins vorstellen, die wir benutzen (es sind definitiv viel zu viele) …

Als Kind habe ich mit der damals so unhandlichen Kamera meines Vaters, recht überzeugt und stolz von meinem Können, Selbstporträts (Gesicht inkl. Nahaufnahmen der Nase, Augen, Mund oder Beine, Füße etc.) angefertigt. Mir war allerdings das finanzielle Ausmaß verschossener Filme unbekannt, somit erfreuten sich meine Eltern des öfteren 36 Fotos gänzlich von mir entwickeln zu dürfen. Wer hätte sich in den 90ern vorstellen können, dass im 21. Jahrhundert das mobile Telefon auch fotografieren kann? Ich erinnere mich an diese archaische Zeit, als meine Mutter liebevoll: „Geh aus dem Internet, ich muss mal telefonieren!“ ins Kinderzimmer schrie. Mittlerweile hat meine Selbstporträt-Kunst der 90er Jahre, welche ihre Inspiration einem netten Briten namens Mr. Bean entnommen worden ist, sogar eine Begrifflichkeit erhalten: Selfie. Zugegebenermaßen, Mr. Bean war es… Er hat meines Erachtens diese Form der Autofotografie verkörpert.