Aufruf zur Blogparade „Kunsthistorische Methoden“

Kunstgeschichte und ihre Methoden – mit diesem Thema haben wir uns zuletzt sehr intensiv beschäftigt. Im Rahmen eines interdisziplinären DissertantInnenseminar an der Universität Wien mussten wir gegenüber den anderen Disziplinen feststellen, dass es nicht leicht war, die kunsthistorische Arbeitsweise und ihre Methoden zu erklären bzw. verständlich zu machen.

Vasari, Winckelmann, Warbug, Wölfflin, Panofsky, Imdahl, Kemp, Pollock, Belting und viele mehr. Sie alle verfassten Artikel, forsch(t)en bzw. stehen für eine bestimmte Methode.1)Siehe dazu Brassat/Kohle, Methoden-Reader Kunstgeschichte, Köln 2009 Es gibt aber noch so viel mehr und vor allem interessiert uns euer Zugang und Ansicht zur kunsthistorischen Methodik.

Zu diesem Zweck möchten wir zur Blogparade „Kunsthistorischen Methoden“ aufrufen. Dazu können Bilder, Rezensionen zu Büchern, kurze oder lange Beiträge verfasst werden. Beiträge, in denen eine / oder mehrere Methoden anschaulich angewendet werden. Wir wenden uns an KunsthistorikerInnen (Studierende, Lehrende, AbsolventInnen), an KünstlerInnen, Museen aber auch an andere Disziplinen wie Geschichte, Architektur usw.

Sinn der Blogparade soll das Aufzeigen eines Panoptikums sein, welches die Kunsthistorische Methoden bieten und zeigen, dass die Methodenlehre nicht nur bloße Theorie ist, sondern lebende bzw. gelebte Praxis.

Fragestellungen und Anregungen

Welche Methoden der Kunstgeschichte sind bekannt ?

Nimm dir eine Methode und stelle sie vor.

Gibt es noch welche neben dem „Mainstream“ ?

Mit welcher Methode arbeitest du am liebsten ?

Was erwarten andere Disziplinen (wie Geschichte, Architektur, Archäologie, Soziologie uvm.) von kunsthistorischen Methoden?

Gibt es Abgrenzungsschwierigkeiten zB zwischen Bild- und Architekturbeschreibung oder zwischen den Disziplinen ?

Gibt es Kritik an bestehenden Methoden ?

Erfolgt(e) eine Weiterentwicklung einer bestehenden Methode ?

Veränderte die digitale Welt die kunsthistorische Methoden ? Gibt es darauf einen Einfluss ?

Wie werden die Methoden an den kunsthistorischen Fakultäten vermittelt ?

Wie vermittelst du als Lehrende/r die Methoden ?

Wie sollen Lehrende Methoden am besten vermitteln ?

Wie setzt du kunsthistorischen Methoden in deiner beruflichen Praxis um ?

Aus Sicht der Künstler: Wie gefällt dir die Auslegung durch KunsthistorikerInnen ?

Die Fragen sollen nur eine Anregung bzw. ein Anstoß sein und müssen nicht beantwortet werden. Ein Bezugnehmen auf andere, bereits erschienene Beiträge dieser Blogparade ist wünschenswert, über ein Kommentar freut sich jede/jeder Blogger/in.

Facts

Dauer: open End

Stichwort: Kunsthistorische Methoden

Hashtag: #KuGeMethode

Sprache: Deutsch. Wir freuen uns aber auch über Beiträge in Englisch, Slowakisch oder Tschechisch.

Ablauf der Blogparade „Kunsthistorische Methoden“

Den fertigen Beitrag mit dem Blogparade-Aufruf verlinken und auf dieser Seite im Kommentar den Link zum Beitrag angeben.

Wer über einen Twitter-Account verfügt kann uns gerne auch via Hashtag #KuGeMethode @inarcadiaegoat informieren.

Wer über keinen eigenen Blog verfügt, dem bieten wir die Möglichkeit an, dass wir euren Beitrag auf unseren Blog als Gastautor einen Beitrag online stellen, zu diesem Zweck entweder bitte um ein kurzes Mail an office(AT)in-arcadia-ego.at oder einfach unsere Formularseite benutzen.

Eure Beiträge werden auf unseren Social Media Kanälen (Facebook, Twitter) beworben.

Am Ende der Blogparade erfolgt ein Fazit.

Weitere Informationen rund um Blogparaden

In erster Linie wünschen wir uns interessante Zugänge, Beiträge und eventuell neue Erkenntnisse zu den kunsthistorischen Methoden. Durch das Beteiligen an Blogparaden wie #KultTipp oder #Kinderbuch oder demnächst #Stadtsatz haben wir nicht nur viele andere tolle Blogger aus den unterschiedlichsten Bereichen kennengelernt, besonders gut gefallen hat uns auch, dass wir uns fokussiert mit einem Thema auseinander setzen konnten. Genau das wünschen wir uns auch für unsere Blogparade.

Tanja Praske, die bereits sehr erfolgreich zwei Blogparaden durchgeführt hat, inspirierte und ermutigte uns dazu, dass wir ebenfalls eine starten sollen. Auf ihrem Blog Kultur Museo Talk können nicht nur die Ergebnisse der beiden Blogparaden nachgelesen werden, Tanja liefert in einigen Beiträgen auch wertvollste Tipps zum erfolgreichen Teilnehmen an einer Blogparade. Auf Kulturkonsorten findet man ebenso Tipps zur Blogparade – Link. Angelika Schoder hat auf dem MusErMeKu-Blog den ebenfalls sehr lesenswerten Beitrag „Infografik: Wie funktioniert eine Blogparade?“ verfasst.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Blogparade, aber vor allem auf eure Beiträge !

——————————————–

 

Print Friendly, PDF & Email

Fußnoten   [ + ]

1.Siehe dazu Brassat/Kohle, Methoden-Reader Kunstgeschichte, Köln 2009