Wien Museum – Virgilkapelle

Nachdem wir uns bereits aus verscheidenden Gesichtspunkten mit Virgilkapelle auseinandergesetzt haben, sei es aus der Sicht des Crowdfunding im Kunst- und Kulturbereich, oder im spannenden Interview mit Matti Bunzl, dem Leiter des Wien Museums, der uns Rede und Antwort zur Crowdfunding-Aktion „Das Buch zur Virgilkapelle“ stand, war es am Sonntag soweit und wir durften die Virgilkapelle gemeinsam mit den Instagramers Austria erkunden.

Man vermag gar nicht zu zählen wie viele Male man am Stephansplatz unwissentlich an dieser Stelle neben dem Stephansdom, die mit roten Pflastersteinen an den Grundriss der ehemaligen Maria-Magdalenen-Kapelle und in weißen an die Virgilkapelle erinnert vorbeigelaufen ist, ohne zu ahnen was sich in den unterirdischen Räumlichkeiten verbirgt.

Virgilkapelle (1)

Zwei Touristen kommen nicht aus dem Staunen, als sie ihr Weg aus der U-Bahn an der Virgirkapelle vorbeiführt. „Oh, what a surprise, I didn´t expect something like this here …“ sind ihre Worte als sie staunend in die Kapelle blicken. Da wir die Sonderöffnungszeit für unsere Gruppe genießen konnten (merci Wien Museum), planten das Paar einen späteren Besuch nach einem ausgiebigen Frühstück, zu gern hätte ich gewusst, mit welchen Eindrücken sie der Virgilkapelle begegnet sind.

Virgilkapelle (7)

Timeline ((http://www.wienmuseum.at/de/standorte/virgilkapelle.html , http://www.wienmuseum.at/uploads/tx_wxlocation/Folder_Virgilkapelle_2016_DEUTSCH_ENGLISH.pdf ))

  • 1220/1230 im frühgotischen Stil errichtet
  • 1246 mit Fugenmalereien und Radkreuzen ausgestattet
  • im 14. Jahrhundert als Familienkapelle genutzt
  • im 18. Jahrhundert Brand der Maria-Magdalenen-Kapelle, Virgilkapelle gerät in Vergessenheit
  • 1973 wiederentdeckt im Zuge der U-Bahnbauten
  • Dezember 2015 die Wiedereröffnung nach Restaurierungsarbeiten

Mehr zur Geschichte kann im wunderbaren Beitrag von Christine Khom – Ein Besuch in der neu restaurierten Virgilkapelle, sowie im Folder nachgelesen werden.

Wilkommen auf einer kleinen Foto Tour

Bereits beim Eingang der „capella subterranea“ wird klar, wie viel mühevolle und jahrelange Arbeit in der Umsetzung so eines des Projekts steckt.

Virgilkapelle (2)

Virgilkapelle 3

Virgilkapelle (5)

Virgilkapelle (3)

Virgillkapelle 2

Virgilkapelle (12)

Virgilkapelle

Facts zur Virgilkapelle

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag und Feiertag von 10 bis 18 Uhr
Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12

Eintrittspreise:
€ 5,- Normalpreis (€ 4,- ermäßigt)
Kinder unter 19 Jahre haben freien Eintritt

Homepage:
http://www.wienmuseum.at/de/standorte/virgilkapelle.html

Wir danken dem Jüdischen Museum Wien, dem Wien Museum, ICOM Austria und Instagramers Austria für einen absolut gelungen Sonntag, der uns aus dem Staunen nicht herausbrachte. Unsere Eindrücken aus dem Jüdischen Museum Wien, können hier nachgelesen werden.

Jüdisches Museum Wien

Im letzten Jahr riefen die Instagamers Austria sowie ICOM Austria zum Posten von Bildern, versehen mit den Hashtags #goodmuseum & #badmuseum auf. Das es da etwas zu gewinnen gab, erfuhren wir Ende Dezember. Der Gewinn konnte sich sehen lassen ! Und so ging es mit anderen Instagrammern am 10.1. in die Virgilkapelle und danach ins Jüdische Musem.

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Interview mit Matti Bunzl zu Crowdfunding

Matti Bunzl, der Leiter des Wien Museums, stand uns Rede und Antwort zur Crowdfunding-Aktion „Das Buch zur Virgilkapelle“. Unser Beitrag „We made it – Crowdfunding im Kunst- und Kulturbereich“ kann hier nachgelesen werden.

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Baby im Museum – Teil 8 – Uhrenmuseum Wien

Nachdem unsere Zwillinge von der Pendeluhr (genannt Tick-Tack) ihrer Großeltern von klein auf fasziniert waren, war klar wohin uns unser nächster Ausflug führen musste – in das Uhrenmuseum am Schulhof im ersten Wiener Gemeindebezirk. Eines gleich vorweg – der Zugang zum Museum ist über eine Stufe zu erreichen, durch die Tür kamen wir auch mit dem Zwillingskinderwagen, allerdings können die Ausstellungsräume nur über relativ schmale Wendeltreppen erreicht werden.

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Baby im Museum – Teil 6 – Wien Museum – „Ich bin ich“

Da die Ausstellung „ICH BIN ICH – Mira Lobe und Susi Weigel“ erst am 6.11.2014 im Wien Museum beginnt, können wir mit einem persönlichen Erfahrungsbericht noch nicht aufwarten. Trotzdem möchten wir auf die seit langem erwartete Ausstellung gerne hinweisen.

Vielen (heutigen) Eltern sind sicherlich die Bücher von Mira Lobe und Susi Weigel ein Begriff – Das kleine „Ich bin ich“, „Die Omama im Apfelbaum“, „Bimbulli“. Bücher, die ich selbst in meiner Kindheit ständig vorgelesen bekam, später selbst las, sogar die Figuren mit meiner Mutter nähte und mittlerweile selbst vorlese. Als Kunsthistorikerin stellte sich mir daher die Frage, wie kann man Kinderbücher in eine Ausstellung verwandeln ? Wie baut man dies auf, was gibt es zu sehen ? Der Pressetext des Wien Museums verspricht einiges und macht mich mittlerweile sehr neugierig auf die Ausstellung:

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