#Lustwandeln – Gedanken zur Gartenarchitektur – #Artbookfriday

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Am 8.10.2016 ist es wieder soweit – Tanja Praske ruft zu #Lustwandeln im Schloss Schleißheim. Da wir leider nicht live vor Ort dabei sein können, machten wir uns wieder einige Gedanken zu Gärten und ihrer Einbettung in der Kunstgeschichte und Architektur und möchten einen kleinen Einblick über die vorhandene Literatur, Forschung und Beiträge von Blogger_innen bieten, so dass wir #Artbookfriday & #Lustwandeln miteinander verbinden können.

Forschungs- und Literaturüberblick

Über Gärten in der Kunstgeschichte haben wir schon letztes Jahr einige Ausführungen gemacht, dies war auch unser Beitrag zu #Lustwandeln, das damals im Schloss Nymphenburg stattfand. Wie der Zufall es wollte, erschien im Kunstgeschichte Aktuell 3/16, Jg. XXXIII ein Beitrag von Eva Berger über die Österreichische Gesellschaft für historische Gärten, die bereits seit über 25 Jahren aktiv ist.1)  Kunstgeschichte Aktuell 3/16, S. 5 – Link.

Zielsetzung der Gesellschaft ist, historische Gärten und Parks der Öffentlichkeit nahezubringen und Maßnahmen zu ergreifen, um wichtige Zeugnisse vergangener Kunst- und Kulturepochen für die Zukunft zu bewahren.2)   http://www.oeghg.at/ Die Zeitschrift Historische Gärten rundet das Angebot ab.

Die Geschichte der (österreichischen) Landschaftsarchitektur ist wenig erforscht, allerdings gibt es einige spannende Publikationen dazu, wie zB Landschaftsarchitektur in Österreich von 1912 – 19453)   http://www.rali.boku.ac.at/fileadmin/data/H03000/H85000/H85200/_TEMP_/Landschaftsarchitektur_in_%C3%96sterreich_1912-1945_KORR_03.pdf Darin werden nicht nur spannende Gärten bzw. Landschaftsarchitekturen, wie zB der Garten des Palais Stoclet vorgestellt, sondern auch Positionen rund um Architektur, Kunst und Gärten vorgestellt.

Andrea Überbacher-Kloiber setzt sich in ihrer Diplomarbeit Natur – Kunst –  Konzepte. Lois und Franziska Weinberger und der Garten in der zeitgenössischen Kunst, nicht nur mit den zeitgenössischen Positionen auseinander, sondern bietet auch eine gelungene Einführung in die (kunst-)historische Entwicklung von Gärten an.4)   http://othes.univie.ac.at/2123/1/2008-10-13_8160205.pdf va. S. 10 Über die Gestaltung von Landschaftsparks, vorallem im 18. Und 19. Jahrhundert haben wir in unserem ersten Beitrag zu #Lustwandeln bereits eingehender dargestellt.

Wer noch mehr Wissen möchte, dem sei das Vorlesungsskript „Geschichte der europäischen Gartenkunst“ von Prof. Dr.-Ing. Hajo Lauenstein ans Herz gelegt,5)   http://www.la.rwth-aachen.de/Lauenstein/Lehrmaterialien/Geschichte_GaKu.pdf   beginnend mit der Vorgeschichte neuzeitlicher Gartenkunst, über Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock bis hin zur heutigen Zeit die Geschichte der Gartenkunst behandelt wird. Die Literaturliste zur Vorlesung von Dr. Iris Lauterbach – „Geschichte der Gartenkunst“ ist ebenso ein wichtiger Einstieg in die Thematik.6)   http://www.lao.wzw.tum.de/fileadmin/user_upload/pdfs/LiteraturDrLauterbach.pdf  Das Portal Arthistoricum widmet der Gartenkunstgeschichte ein eigenes Themenportal.7)   http://www.arthistoricum.net/themen/portale/gartenkunstgeschichte/

Als besonders lesenswert möchten wir den Beitrag „Ein englischer Garten oder ein französischer Garten? Gartenkunstgeschichte im Jardin du Luxembourg“ vom Blog GartenKunstParis hervorheben, aber auch von Artefakt den Beitrag „Spaziergang durch die Gartenkunstgeschichte“ von Caroline Marié und Francesca Kaes.

Wer also nach so viel Theorie auch Praxis erleben möchte, der muss am 8.10. entweder ins Schloss Schleißheim oder kann auf Twitter unter #Lustwandeln live dabei sein, wenn Tanja Praske mit uns lustwandelt.

Wir beenden unseren Beitrag zu #Lustwandeln mit einem Potpourri unserer Lieblingsgärten.

 

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Fußnoten   [ + ]