Kunstwerke von Weltrang in der Provinz – wie Wiesbaden nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Aufbewahrungsort für deutsche Museumsschätze wurde

Autorin: Tanja Bernsau

Rund 700.000 Kunstwerke lagerten nach Kriegsende in den Räumen des heutigen Landesmuseums Wiesbaden, darunter etwa die Büste der Nofretete, der Welfenschatz oder die Sammlung des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt. Verantwortlich dafür waren die „Monuments Men“, eine anglo-amerikanische Militäreinheit, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, europäisches Kulturgut vor den verheerenden Schäden des Zweiten Weltkriegs zu bewahren. Daneben waren sie auf der Suche nach Raubkunst, nach Kunstwerken, die von den Nationalsozialisten in den besetzten Gebieten, vor allem aber von den entrechteten Juden geraubt worden waren. Diese Kunstwerke führten die Kunstschützer in zentralen Sammelstellen, sogenannten „Central Collecting Points“ zusammen – eine davon war in Wiesbaden beheimatet. Die Geschichte dieser Truppe, offiziell als „Monuments, Fine Arts, and Archives-Section“ (kurz: MFA&A) bezeichnet, wurde im letzten Jahr von George Clooney in einem Hollywoodfilm gewürdigt.

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Zu Gast bei Arcadia – Claudia Höller

Das Schloss Greillenstein im Waldviertel gehört für mich zu den beeindruckendsten Renaissancebauten Ostösterreichs. Die Qualität des Bauwerks merkt man schnell: bei den mehrgeschossigen Arkadengängen, die sich zum Innenhof öffnen und bei der Ausstattung, die sich hier in weiten Teilen aus der Renaissancezeit erhalten hat. Was einfach großartig ist. Denn eines kommt hier natürlich dazu: So viele Renaissancebauten haben wir in Niederösterreich ja nicht. Viel mehr hat sich der Barock bei uns durchgesetzt, oder man bleib einfach auch länger bei spätgotischen Bauten. Die Renaissance kam da natürlich zu kurz. Umso erfreulicher, dass sich dann doch der (protestantische) Adel ab und zu diesem Stil gewidmet hat. Mit Umbaukampagnen seiner Schlösser und Burgen, um – so sagt man zumindest – einen Gegensatz zu den katholischen Barockbauten zu schaffen.

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Das Museum, das wir vorstellen möchten, haben wir selbst nicht besucht. Catrin von MoM4MoM, eine herrliche Webseite für Mamis, hat am 5.2. eine so tolle Schilderung von ihrem Besuch im ZOOM Kindermuseum auf ihrer Webseite gebracht, dass wir diesen erfrischenden und authentischen Erfahrungsbericht unbedingt haben mussten. Erfreulicherweise hat sie uns erlaubt, ihren Text zu verwenden. Vielen lieben Dank dafür !!! Hier folgt ihr Text, der zuerst auf ihrer Webseite erschienen ist. Viel Spaß beim Lesen !

Zoom Kindermuseum

Am Dienstag war ich das erste Mal mit Lucian im Zoom. Dank einer lieben Freundin, die schon im November die Tickets – die spinnen ja eigentlich – reserviert hat. Für den “Ozean”. Dieser Bereich ist für Kinder von 8 Monaten bis 6 Jahren. Ich bin daher schon zu alt. Ich bin zwar ein großer Freund und Befürworter von Planung und Ordnung, aber das ist nicht meins.

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