Überblick / Zusammenfassung der Blogparade #KuGeMethode

Den ersten Beitrag zu unserer Blogparade #KuGeMethode lieferte Dr. Klaus Graf von archivalia.org, der die „zu wenige Zusammenarbeit zwischen KunsthistorikerInnen und HistorikerInnen“ aufzeigte und auf zwei von ihm veröffentlichte Artikel, die das Problem des „Geschichtsbewusstseins“, das in Kunstwerken steckt, bzw. das Thema „Stil als Erinnerung“ zum Inhalt haben, verwies.

Auf einen Kopfstand lud Felicitas Noeske mit ihrem Beitrag „Aus meinem Journal des Luxus und der Moden (2)“ ein. Die Bildbeschreibung und Bildanalyse, ja die Bildbetrachtung selbst, gewinnt hier einen interessanten Zugang.

Tanja Praske wirbelte mit ihrem Beitrag „Staub aufwirbeln oder was #kunstputz kunsthistorisch bedeutet„, wie schon der Titel sagt, gehörig Staub auf. Sie thematisiert hier, dass die Restauratoren eine engere Zusammenarbeit mit den (Kunst-)Historiker wünschen.

Kunstwerke über der Badewanne – “Verzauberte Zeit” in der Hamburger Kunsthalle“ ist der Beitrag von Angelika Schoder. Hier wird die Bedeutung der Biografieforschung für die Kunstgeschichte bzw. Kunstwissenschaft betont. Ein aus der Soziologie stammender Forschungsansatz, der sich der Methode der Qualitativen Sozialforschung bedient und durch Dokumentarfilme, das Einbeziehen persönlicher Dokumente und biografischer Erzählungen ermöglicht, dem Besucher neue Blickwinkel auf die Ausstellung aufzuzeigen.

Dem Vergleichenden Sehen und Heinrich Wölfflin widmet sich die Kulturtussi mit dem Beitrag „Guckst du„. Besonders erwähnenswert sind die Ausführungen über der Entwicklung des „Vergleichenden Sehens“ durch das Internet, durch die Digitalisierung.

Unsere Blogparade läuft noch bis zum 30. April – wird aber dann, da die Kunsthistorischen Methoden für uns ein spannendes Forschungsgebiet darstellen, danach in eine „Blogparade mit open end“ verwandelt werden. Trotzdem freuen wir uns noch auf weitere Beiträge und bedanken uns bei den Teilnehmern aufs herzlichste für ihre Beiträge, ihre Anregungen, Ideen, Sichtweisen und Inspirationen.

4 Gedanken zu „Überblick / Zusammenfassung der Blogparade #KuGeMethode“

  1. Liebe Alex,

    tolle Beiträge und eine gute Zwischenbilanz – ich bin gespannt, welche Methoden bis zum 30. April noch thematisiert werden – und darüber hinaus…

    Viele Grüße
    Angelika

  2. Lieber Alex,

    schöne Gedanken dabei, die inspirierend sind! (Bei Tanja Praskes Artikel zum Beispiel fiel mir – den Aspekt der Restaurierung mit #Kunststaub betreffend – ein, dass ich vielleicht in meinem Blog mal etwas zum #Bücherstaub und zum #Flickwerk bei seit Jahrhunderten gealterten Büchern beizutragen hätte:-) Die Idee, das Ganze einfach als Ort für Erkenntnisse und Ideen über „Methoden“ weiterlaufen zu lassen, finde ich aussichtsreich!

    Herzlich, Felicitas

  3. Liebe Angelika ! Liebe Felicitas !

    Danke für eure Kommentare ! Wir hoffen auch noch auf den einen oder anderen Beitrag bzw. möchte ich selbst eigentlich noch 2 Aspekte behandeln.

    #Bücherstaub & #Flickwerk klingt großartig !

    Liebe Grüße & ein schönes Wochenende !
    Alex & Eva

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