Salzburg als Stadt der traditions- und brauchtumsaffinen Anwohner, die niemals ohne Dirndl bzw. Lederhose das Haus verlassen, sich von Mozartkugeln und Salzburger Nockerl ernähren und mindestens einmal am Tag auf die Festung hinauf spazieren, dabei den Rainermarsch pfeifen und oben angekommen „Jeeedeeermaaannn!!!“ herunterrufen, Salzburg als Stadt der schönen und reichen Menschen, mit ihren bis oben hin zugeknöpften Hemden, die nur in Hauben- und Sternelokalen speisen, Champagner aus barocken Kristallgläsern schlürfen und dazu die Salzburger Nachrichten und NUR die Salzburger Nachrichten lesen, Salzburg als Stadt der Kenner der klassischen Musik die aber schon mal kurzzeitig vergessen ob Fidelio eine Oper oder eine italienische Käsesorte ist… so – oder so ähnlich ist es doch, nicht wahr!?

Obwohl Reykjavík 2010 europäische Kulturhauptstadt war, ist die Kultur der isländischen Hauptstadt kein klassischer Tipp in den deutschen Feuilletons. Dabei sind die Isländer unglaublich kreativ und schöpferisch: Kunst und Kultur in all ihren Facetten selbst zu erschaffen, gehört zum alltäglichem Selbstverständnis dazu.

Architecture begins where engineering ends.
Walter Gropius

Was ist Geld? Ist Geld gut oder böse? Der Katalog zur Ausstellung Gutes böses Geld. Eine Bildgeschichte der Ökonomie (5.3.2016 – 19.6.2016) setzt sich mit der Bildgeschichte des Geldes  der letzten 750 Jahre auseinander. In Kooperation mit dem Casino Baden-Baden, dem Stadtmuseum Baden-Baden und dem Theater Baden-Baden präsentiert die Kunsthalle Baden-Baden einen Überblick zum vorliegenden Sujet, vor allem werden prägende Beispiele der künstlerischen Darstellung des Geldes wiedergegeben.

Wirtschaftskrise – Bankenkrise – Flüchtlingskrise – Finanzkrise – Umweltkrise – Europakrise – etc.

Wir sind von Krisen umgeben. Krise? Gibt es denn wirklich eine oder geht man mit dem Wort mittlerweile inflationär um? Wann hat sie angefangen? Und warum gibt es ständig welche? Augenblicklich findet im Kunstraum Niederösterreich die Ausstellung Crisis as Ideology?, kuratiert von Anamarija Batista, Dejan Kaludjerović und Karoline Radenković, statt.